Energieberatung in Darmstadt Welche Förderung passt zu Ihrem Haus?

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Einfamilienhaus mit Photovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe an der Giebelseite (Visualisierung)
Dach & PhotovoltaikStrom vom eigenen Dach
FassadeBAFA-Zuschuss Gebäudehülle
FensterBAFA-Zuschuss Gebäudehülle
WärmepumpeKfW-Heizungsförderung

Visualisierung, KI-generiertKI-Visualisierung

Fast jedes zweite Wohnhaus in Darmstadt stammt aus den Jahren 1950 bis 1979. Für die Energieberatung wählen Sie zuerst Ihr Gebäude. Im Rückruf klären wir, welcher Energieberater passt. Er prüft, welche Förderung und welche Heizung zu Ihrem Haus und zum Wärmeplan der Stadt passen.

Wir vermitteln im Rhein-Main-Gebiet. Wo genau und wer dahinter steht

Vor Ort

Vor Ort in Darmstadt

Gebäudebestand, Förderprogramme der Stadt und ihrer Versorger, zuständige Stellen. Die Programme des Bundes erklärt die Seite Energieberatung Eigenheim.

Gebäudebestand in Darmstadt

Glockenturm des Darmstädter Residenzschlosses mit Glockenspiel und Uhr
  • 45 % der Darmstädter Wohngebäude wurden zwischen 1950 und 1979 gebaut. 11.085 von 24.524 Gebäude mit Wohnraum · Hessen: 43 % · Zensus 2022

  • 74 % der Darmstädter Wohngebäude heizen mit Gas. 18.151 von 24.524 Gebäude mit Wohnraum · Hessen: 51 % · Zensus 2022

  • 65 % der Darmstädter Wohngebäude haben eine oder zwei Wohnungen. 15.821 von 24.524 Gebäude mit Wohnraum · Hessen: 81 % · Zensus 2022

Kommunale Wärmeplanung in Darmstadt: Wärmeplan veröffentlicht

Stand 30.09.2026: Die Stadtverordnetenversammlung hat den Wärmeplan am 19.02.2026 beschlossen. Teil B mit Wärmewendestrategie und Maßnahmen folgte am 27.08.2026.

Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Ratsinformationssystem: Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 19.02.2026, abgerufen am 30.09.2026

Alle Daten für Darmstadt ansehen
Baujahr der WohngebäudeAnteil an 24.524 Gebäude mit Wohnraum
MerkmalAnteilAnzahl
vor 191913 %, 3.158 Gebäude mit Wohnraum
1919–194913 %, 3.098 Gebäude mit Wohnraum
1950–195918 %, 4.511 Gebäude mit Wohnraum
1960–196917 %, 4.061 Gebäude mit Wohnraum
1970–197910 %, 2.513 Gebäude mit Wohnraum
1980–199915 %, 3.664 Gebäude mit Wohnraum
2000 und später14 %, 3.513 Gebäude mit Wohnraum
Quelle: Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen
Womit Wohngebäude heizenAnteil an 24.524 Gebäude mit Wohnraum
MerkmalAnteilAnzahl
Gas74 %, 18.151 Gebäude mit Wohnraum
Fernwärme9 %, 2.224 Gebäude mit Wohnraum
Heizöl9 %, 2.126 Gebäude mit Wohnraum
Wärmepumpe, Solar, Geothermie2 %, 580 Gebäude mit Wohnraum
Strom (ohne Wärmepumpe)4 %, 1.006 Gebäude mit Wohnraum
Übrige2 %, 442 Gebäude mit Wohnraum
Quelle: Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen
Wohngebäude nach Zahl der WohnungenAnteil an 24.524 Gebäude mit Wohnraum
MerkmalAnteilAnzahl
1 Wohnung52 %, 12.816 Gebäude mit Wohnraum
2 Wohnungen12 %, 3.005 Gebäude mit Wohnraum
3–6 Wohnungen21 %, 5.164 Gebäude mit Wohnraum
7 und mehr14 %, 3.546 Gebäude mit Wohnraum
Quelle: Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen

Quelle Gebäudedaten: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022 (Stichtag 15.05.2022), Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen; © Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2024. Anteile und Landesvergleich: eigene Berechnung.

Förderprogramme in Darmstadt

  • Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung

    Förderprogramm Photovoltaik

    Zuschuss für Photovoltaik auf Dach oder Fassade und für Balkonmodule im Stadtgebiet. Antragsberechtigt sind unter anderem Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften und kleine und mittlere Unternehmen. Das Programm läuft 2026 weiter, im Rahmen der Haushaltsmittel.

    Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Förderprogramme, abgerufen am 01.10.2026
  • ENTEGA Plus GmbH, Energieversorger (nur für eigene Kunden)

    ENTEGA Förderprogramm 2026

    Der Versorger zahlt 2026 Zuschüsse unter anderem für Wärmepumpen, aber nur an ENTEGA-Kunden mit Ökostromvertrag. Beantragt wird nach der Maßnahme. Die Zahl der Förderungen ist begrenzt.

    Quelle: ENTEGA, Förderung, abgerufen am 01.10.2026

Zuständige Stellen in Darmstadt

Geprüft am 01.10.2026 an den verlinkten Seiten.

Was Eigentümer in Darmstadt wissen sollten

Eckdaten zu Darmstadt

45 % der Darmstädter Wohngebäude wurden zwischen 1950 und 1979 gebaut (Hessen: 43 %).

Kommunaler Wärmeplan: Wärmeplan veröffentlicht (Stand 30.09.2026).

Förderung vor Ort: Förderprogramm Photovoltaik, ENTEGA Förderprogramm 2026.

Darmstadt wurde vor allem nach dem Krieg gebaut

Fast die Hälfte der Darmstädter Wohngebäude entstand zwischen 1950 und 1979, vor 1950 dagegen nur gut jedes vierte. Viele dieser Häuser wurden gebaut, bevor 1977 die erste Wärmeschutzverordnung galt. Dach, Fassade und Fenster bringen hier oft mehr als ein schneller Heizungstausch.

Der Wärmeplan sieht Fernwärme in der Kernstadt vor, Wärmepumpen in vielen Stadtteilen

Der Wärmeplan, den die Stadtverordnetenversammlung am 19.02.2026 beschlossen hat, weist die Kernstadt als Wärmenetzgebiet aus. Für Arheilgen (Ortskern), Bessungen, Eberstadt (Ortskern), Teile von Darmstadt-West und das Europaviertel ist eine dezentrale Versorgung vorgesehen, dort also vor allem Wärmepumpen (Wärmeplan Teil A, S. 15). Für Wixhausen, die Heimstättensiedlung und Darmstadt-Ost wurde klar, dass es keine Fernwärme geben wird (Magistratsvorlage, S. 6).

Wärmepumpe an der Wand eines Einfamilienhauses (Visualisierung)
Visualisierung, KI-generiert

Gas überwiegt, Wärmepumpen sind noch selten

In Darmstadt heizen 74 % der Wohngebäude mit Gas, weit mehr als im hessischen Durchschnitt. Wärmepumpen, Solarthermie und Geothermie kamen beim Zensus 2022 zusammen auf gut zwei Prozent, weniger als im Land. Außerhalb der Wärmenetzgebiete ist laut Stadt eine Einzelheizung wie die Wärmepumpe die beste Lösung.

Kostenlose Erstberatung in Darmstadt

Für eine erste Orientierung gibt es in Darmstadt kostenlose Angebote. Bei Energieberatungen der Verbraucherzentrale zu Gebäuden im Stadtgebiet übernimmt die Stadt den Eigenanteil, und der städtische Modernisierungskonvoi bietet Wohneigentümern eine Initialberatung vor Ort. Dessen Runde 2026 ist abgeschlossen, die Fortführung hat der Magistrat beschlossen (Stadt Darmstadt, Beratungsangebote). Für Sanierungsfahrplan, Förderanträge und Baubegleitung braucht es danach einen Energieberater von der Expertenliste.

Allgemeines zu Förderung, Antrag und Reihenfolge Was eine Energieberatung kostet

Fragen zu Darmstadt

Allgemeine Fragen zu Antrag, Expertenliste und Ablauf beantwortet die Seite Energieberatung Eigenheim.

Bekomme ich in Darmstadt Fernwärme?

Das hängt vom Stadtteil ab. Laut Wärmeplan ist die Kernstadt Wärmenetzgebiet, der Versorger ENTEGA konzentriert den Ausbau der Fernwärme dort. Für Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Teile von Darmstadt-West und das Europaviertel ist eine dezentrale Versorgung vorgesehen, in Wixhausen, der Heimstättensiedlung und Darmstadt-Ost wird es keine Fernwärme geben. Einen Anspruch auf Anschluss gibt es auch im Wärmenetzgebiet nicht (Stadt Darmstadt, Kommunale Wärmeplanung, abgerufen am 30.09.2026).

Gibt es in Darmstadt schon einen kommunalen Wärmeplan?

Ja. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Wärmeplan am 19.02.2026 beschlossen. Teil B mit Wärmewendestrategie und Maßnahmen folgte am 27.08.2026. Der Wärmeplan selbst begründet keine Pflichten für Eigentümer (§ 23 Abs. 4 Wärmeplanungsgesetz). Er zeigt aber, wo ein Wärmenetz vorgesehen ist. Beim Heizungstausch gehört zu den ersten Fragen, ob Ihr Gebäude in einem geplanten Wärmenetzgebiet liegt. Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Ratsinformationssystem: Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 19.02.2026, abgerufen am 30.09.2026.

Welche Förderprogramme gibt es in Darmstadt zusätzlich für Hausbesitzer?

In Darmstadt kommen zwei Programme vor Ort in Frage: Förderprogramm Photovoltaik (Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung) und ENTEGA Förderprogramm 2026 (ENTEGA Plus GmbH, Energieversorger (nur für eigene Kunden)). Bedingungen und Quellen stehen oben im Abschnitt zur Förderung (Stand der Angaben: 01.10.2026). Dazu kommen die Programme von Bund und Land.

Wie alt sind die Wohngebäude in Darmstadt im Vergleich zu Hessen?

In Darmstadt wurden 71 % der Gebäude mit Wohnraum vor 1980 gebaut, die meisten davon vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977. In Hessen insgesamt sind es 66 %. Vor 1950 entstanden 26 % (Hessen: 23 %). Grundlage ist der Zensus 2022, die Anteile haben wir aus der amtlichen Regionaltabelle gerechnet.

Einfamilienhaus mit Photovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe an der Giebelseite (Visualisierung)

Förderung klären, bevor Sie Aufträge vergeben

Die meisten Programme verlangen den Antrag vor dem Start. Im Rückruf klären wir, welcher Energieberater passt. Er prüft, was für Ihr Gebäude in Frage kommt.

  • Rückruf innerhalb eines Werktags
  • Für Sie kostenlos und unverbindlich
  • Vermittlung nur an Experten der Energieeffizienz-Expertenliste

Visualisierung, KI-generiert